Sonntag, 26. Oktober 2008

Momenten

Authentisch gern wenn möglich ich schreibe hau drauf auf das vergangene nicht auf der flucht mein lieber satre meine wahl und lese zukunft aus den gliedern mir ins mark ging was da kam und gegenwärtig feuerlodern glück zum los in den momenten.

Sonntag, 19. Oktober 2008

Anderland

Das andere nicht außen stets so unbekannt und unbestimmt bist selbst es innen gleich dem wahnsinn finds stets noch halt in anderen kommst zur vernunft des außen klar der verstand für stete reisen ins anderland

Montag, 1. September 2008

Geste

Euch konstruiere ich noch esel und glitzernd die flügel gestochen werdet ihr von allerletzten bienen verklagt den imker raubt die stöcke samt den körben ich sammle treibgut allenthalben in den einkaufszonen reiter in eisen städtisch stahlkorsett und überall ist pi begegnen euch doch zahlen formen schnürsenkelgedanken an hülsenfrucht in jeder geste.

Freitag, 22. August 2008

Zeichen

Die kabinette so betreten da gabs noch elfenbein und alabaster die plastikwelt war zukunft unbekannt hoch steigen preise bei auktionen chippendale und bruce begraben mein arzt im jeep von perth ob er wohl melodien pfeift aus welchen filmen roland b. hatte einen faible für romantisches in der musik struktur und zeichen.

Sonntag, 8. Juni 2008

...

honigschwer,
obgleich verlassen
im herzen
einer mittagsruh

Samstag, 31. Mai 2008

Passionsgesänge

Passionsgesänge sind zu hören unter;

http://bildergewitter.blogspot.com/

Sonntag, 25. Mai 2008

Run

Ich blies das horn des stiers schon früh gehörnt von stieren in pamplona reichlich später ich lauschte muschelklängen liebe meeresrauschen und grashalmmelodien von kindermund geblasen noch hör ich dumpfen klang wilden teppichklopfens wie staubumhüllt früh pfiff ich lippenrund und modulierte schrilles mit den fingern und das gezwitscher mit der vogelstimme meine zungenspitzenkunst der kamm kam vor der mundharmonika die vogelpfeifenträller aus gluckernd wasser riefen einst die freunde mir und vor den flöten kamen pfeifen als alarm das fingertrommeln unerwünscht am mittagstisch handfurzen ein heidenspaß kindertrompete und die vielen trommeln reitzten alle kinderfrauen stilles schweigen doch ließ hören mich das unerhörte jung.

Sonntag, 18. Mai 2008

Zapfenzeit

Bittermandel jedes wort wie kaskaden plätschern die verruchten und zerplatzen auf dem stein der weisen briefe an hyperion ein äon zu ende geht traurig traurig einst so freudig nun ob neuen anfangs blicke schweifen folgen echsen in die ritzen heißen steins kissen mir die moose tanz der wasserpest im sonnenglitzern schwatzhaft nympfen elfenreigen kobold ich und zeichne mit dem stöckchen wilde muster in das bett aus fichtennadeln einer guten zapfenzeit.

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