Trotzalledem liebte liebe das leben so ist es eben von wegen gegen ertrank in mancher ohnmacht hilflos zeit oft lichtlos doch dieses stete schweben dieses herzbeben getragen dann der jubel warf mal weg alle meine rubel gleich fand sich rudel klaute dann in sowjetland bei durst mir sprudel verrücktes huhn doch was sollt ich tun nun bin ich jahrtausendschwer nun ja ich bitte sehr.
bu-art - 19. Mai, 23:48
Oasen aus blüten und wein bin gauckelnd bote kenn die list der verbote weck auf tote trag am revers fahne ne sehr rote bin vorbote fliege flog in neue zeit alles ist bereit in den fluchten der zeiten standen vor mir die bereiten zu allen menschheitszeiten durchwandelte akropolis sah manch steinhaufen leute wir gehören zu diesem haufen.
bu-art - 19. Mai, 23:32
Gern schlief auf gräbern in grabkammern wer konnte mich da finden die geister freundlich mir gesinnt wußten der narr der für uns spinnt das botenlicht sahs mit gewicht leerte manch flasche auf die toten war ja nicht verboten fühle den sog in den porennoch ist keiner uns verloren warum nur hab ich sie erkoren.
bu-art - 19. Mai, 23:23
Orpheus kumpel kumpane bei deiner leier schreib aus eier tanze singe meine feier bin ein freier die wellen erstarren der schall einzig hall der körper ein gestürm gnade dem gewürm mein verlust gesang wer wird denn bang überschreite wörtergrenzen schnecke dein haus du mein schmaus.
bu-art - 19. Mai, 23:12
Schreiner meinen sarg wer kommt zuerst der holzwurm oder ich der fluß steht still wenn ich es will wie lieb ich den regen des vergessens geflüster gelausch tanz mal tina bausch so segelnlandschaften ich werd auf dieser erde an nichts haften ach wie lieb ich alle die da schafften.
bu-art - 19. Mai, 23:03
Bin namenloses tier wild die namen wechseln wer ich bin nun ja du leser spinn wer kommt dir in den sinn trage wie ein geier schleier bin ein frecher freier sitz unterm baum des scheigens die betäubung glüht sprinde vom zenit bin reinstes dynamit.
bu-art - 19. Mai, 22:51
Der umgang wie farbig glas meine freude ihr bläser muranos des kindes wunderstaunen geschliffen mir die horizonte lieb war mir belafonte die kugeln glühen meine jugend wird nicht verblühen denkt freunde als wir trafen uns bei kühen.
bu-art - 19. Mai, 22:42
Genäßt die netzhaut wie immer die lippen finster die mundwinkel wie zunehmend mond das gewölbe des schädels kathedrale es ist tempelzeit mein ahtheismus stets zur wahl in der lichtung trommeln bahn den weg durch rosa ginster bu blick nicht so finster.
bu-art - 19. Mai, 22:31
Radwerk der welt quatsch und ist das sein auch nicht uhrwerk bin zwar zeit nun allezeit doch mechanistisch nicht die wolken ziehen hab längst allen verziehn denk an wien das gesurre der cafes mein zylinder die glühwürmchen was red ich burgtheater und moser son famoser.
bu-art - 19. Mai, 22:08
Die winde kreiseln die widersprüche knorrig geäst wie freunde lieb ich widerspruch doch seis genug der ratschluß nicht von mir ihr wißt ich bin ein tier so ruhe vor dem sturm es rieseln sterne stets in mich der herr läßt seine nicht im stich und über den weiden vergeßt mein leiden.
bu-art - 19. Mai, 21:51
Die nacht umsargt geh in die urne und viren freunde wie bestimmt langmütig wir die großmut wenn gutheit stets auch dummheit fang grillen von der stirn das blut rast durch mein hirn in den hügeln der frauen scherben der zodiak vermißt mein zeichen hier im revier rosten die schienen wir gehen nicht an die weichen leute viel freude mit den eicheln der eichen.
bu-art - 19. Mai, 21:28
Blas heiß die flöte begeistert pan die düfte des frühlings anders verändert wie immer im augenblick ach diese hüllen wie lieb ich die füllen wir sind in zucht die zeit ist unser ein vater unser die blicke kurz namenreich welch schall und rauch sollen wir die wolken färben.
bu-art - 19. Mai, 21:15
Des tages helligkeit stirbt ab ein schönplanet im steten wandel was treibens bloß was ist hier los steh mittschiffs fest die trübung nur ruhig ich bin in übung wir retten was zu retten ist zu sättigen die neugier unglauben strafend geb früchte des glücks bin von der feige esel das ohr geöffnet den armen dem elend verschließ das tor von wegen tor.
bu-art - 19. Mai, 21:02
In der einöde ein wald von geweihen wie das das harz wird kunstbefingert trompeten des lichts vor dem urknall wir welch irrtum allenthalben in diesem universum stehe im widerlicht die schläfen tanzen die haut stets auf empfang der fremdling niedergekauert und leuchtend im abendrot die gräser.
bu-art - 19. Mai, 20:41
Die zunge bemoost im staubigen wind der turm nicht meine bleibe zitadellenexistenzen die stolze lilie heut mein zeichen erzengel des eises bringt arktisch botschaft das silber lodert es glänzt das edle porzellan ich wurzel in der erdmittenglut die geige leicht gezupft.
bu-art - 19. Mai, 18:11
Einsilbig der nachmittag gesättigt mit launen im kopf wortkaleidoskop die weißen flüsse fließen ins lichtmeer die innere äußere hitze giert nach erfrischung in den adern scheint die sonne leb auf inseln der unverbrüchlichkeit salz in meinen gärten die blitze erhellen den tag zu himmelfahrt die pfeile aus tamarit und niemand begriff die dunklen magnolien wie bequem doch dein divan verbluteter lorca.
bu-art - 19. Mai, 17:53
Bringe den fernen ein totes ein lebendiges ein boot voll träume die wolkensegel gebläht von phantasie auf allen gängen verschwiegenheit die behausung wohltemperiert lösen die leinen am blauen kai die wellen verstummen im kopf ein bienensummen der lampenglitzerschein im trüben naß.
bu-art - 19. Mai, 17:37
Ergrübelt hieroglyphen die gründe die verbleiben stillt der hunger allgegenwärtig das murmeln der kinderknicker sehe mit geschlossenen lidern mehr im zenit endet das spiel die segel lächeln als ich steche in see.
bu-art - 19. Mai, 17:09